Archive for März 2009

Exchange 2007 nur mit korrekt konfiguriertem IPv6

Fehler beim Erreichen des Status ‘Running’ auf diesem Server durch den
Dienst ‘MSExchangeTransport’

Immer wieder toll wie genau die Fehlermeldungen von Microsoft sind.

Ursache ist, dass es auf einem Windows Server 2008 nicht ausreicht das IPv6-Protokoll zu deaktivieren. Mann muss auch den Dienst deaktivieren.

Add comment 24. März 2009

Ypsilanti-Scherzanruf: Außer Spesen, nix gewesen.

Irritiert nehme ich zur Kentniss, dass der Scherzanruf bei Frau Ypsilanti keine strafrechtlichen Konsequenzen für den Sender hat.

Irritiert deshalb, da nach §201 StGB unerlaubte Aufzeichnungen eigentlich untersagt sind.

Die Staatsanwaltschaft ist aber offensichtlich der Meinung, dass ein nachträgliches Löschen dieser Aufzeichnung die Tat ungeschehen macht.

Da steht nicht, „Aufzeichnung nur dann illegal, wenn nicht gelöscht.“ :roll:

Wenn ich also jemandem etwas klaue, der mir sagt, dass ich das geklaute nicht behalten darf und es ihm dann zurückgebe ist der ursprüngliche Diebstahl dann auch ungeschehen. Ähm, ja klar. :roll:

Nun, für diese Logik muss man schon Oberstaatsanwältin sein.

Add comment 12. März 2009

Zynismus: Winnenden

Da sich die Politik gerade mit nutzlosen Hinweisen und dämlichen Vorschlägen gegenseitig unterbieten, möchte ich in dieser Reihe natürlich nicht fehlen.

Hier meine Vorschläge wie man solche Amokläufe in Zukunft verhindern könnte:

killerspiele

Obligatorisch, da es schon wieder um „Counter-Strike“ (FSK: 16; E-Sport-Disziplin) geht.

waffenschrank1

Da die Eltern anscheinend zu blöd waren die Waffen gesetzeskonform zu lagern.

maedels

Weil unter den Opfern auffallend viele Frauen/Mädchen waren.

aussenseiter

Weil das die Ursache aller Amokläufe ist. …

Bitterböse Kommentare sind herzlich willkommen. :mrgreen:

Add comment 12. März 2009

Früher hätte man sie einfach erhängt

http://www.tagesschau.de/ausland/piraten258.html

Früher, als sowieso alles  Besser war, herrschte noch Zucht und Ordnung – Seeräuber wurden hingerichtet.

Heute, im Zeitalter der Menschenrechte, der abgeschafften Todesstrafe und der internationalen Vereinbarungen ist es da schon viel schwieriger. Früher war das ganze wesentlich einfacher, Pirat gefangen führte zu Pirat hingerichtet.

Dumm nur dass das ganze nicht mehr so einfach geht.

Rechtlich läuft Seeräuberei unter §316c StGB. Seeräuberei ist wie man sieht auch nach deutschem Recht keine Bagatelle.

Wie umgeht man jetzt aber das Problem, dass Piraten die von der Deutsche Marine festgenommen wurden auch nach deutschem Recht verurteilt werden und, Gott bewahre auf unsere Kosten, in Deutschland unter vermutlich besseren Bedingungen eingesperrt werden, als unter denen sie zuhause in Freiheit leben? Oder, vermutlich treffender so mag der Wunsch-Gedanken-Gang bei diesem Abkommen gewesen sein, wie verhindert man, dass man eine Bande Neger, die man dabei erwischt hat unser wertvolles Öl zu blockieren, auch noch füttern muss?

Nun, man sucht sich irgendein Land, dass sich bereit erklärt diese Neger aufzunehmen. Vorzugsweise sollte das ein Land sein, bei dem man sicher ist, dass es abschreckend wirkt, wenn die Piraten dorthin kommen. Dort schickt man die Piraten dann hin. Die Bedingungen unter denen sie dann eingesperrt werden dürften ungefähr denen entsprechen die früher hier üblich waren.  Aber hey, sind ja nur ein paar Neger die unser Öl klauen wollten. Da wäre eigentlich die Todesstrafe noch zu mild. :roll:


IMHO sowieso fraglich ob es sinnvoll ist die Piraten in ein Land auszulagern, dass auf dem Corruption Perceptions Index auf Platz 147 steht. Schließlich war das Geschäft ja bisher ziemlich einträglich. :roll:

Update:

Der blaue Text wurde nachträglich hinzugefügt.

5 comments 10. März 2009

Active Directory: Lokalen Benutzer in Domäne umziehen

Um einen lokalen Benutzer, also PC\Benutzer, in die Domäne, also DOMÄNE\Benutzer zu verschieben hilft einem das Tool moveuser.

Es  ist im Windows 2003 Resource Kit enthalten.

Add comment 1. März 2009

Bash: Nachträgliches nohup / in den Hintergrund schicken

Mittels

nohup command &

kann man ein Kommando bequem im Hintergrund laufen lassen auch nachdem man seine Shell beendet hat.

Was macht man aber, wenn man ein langwieriges Kommando im Vordergrung laufen lässt und später doch die Shell beenden möchte?

Nun, in diesem Fall sendet man das laufende Programm zuerst pausiert in den Hintergrund

Dazu drückt man CTRL-Z (oder STRG+Z für unsere anglophoben Freunde)

Nun sollte man seine Shell wieder vor sich sehen.

Um das Programm nun im Hintergrund laufen zu lassen (Analog: command &) , führt man folgendes Kommando aus:

bg

Das Programm läuft nun im Hintergrund weiter.

Abschließend muss noch dafür gesorgt werden, dass das Programm nicht beendet wird, wenn die Shell geschlossen wird:

disown

Das Programm bleibt jetzt auch nach dem Beenden der Shell aktiv.

Merken:

CTRL-Z

bg

disown

Mittels fg kann man übrigens ein mit CTRL-Z pausiertes Porgamm auch wieder in den Vordergrund holen.

Add comment 1. März 2009


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