Alfresco (CIFS) und Samba auf dem gleichen Rechner
10. Februar 2009
Möchte man auf einem Rechner / Server sowohl Samba als auch Alfresco betreiben, bedarf es einem kleinen Trick.
Da beide Programme die Ports 139 und 445 für sich beanspruchen muss man eine virtuelle IP-Adresse einrichten, auf der dann Samba bzw. Alfresco lauscht.
Das anlegen der virtuellen Netzwerkschnittstelle wird unter linux mit einem
ifconfig eth0:1 192.168.0.2 up
erledigt, wobei eth0 die Schnittstelle ist an die die virtuelle Schnitstelle physisch gebunden ist und 192.168.0.2 die IP-Adresse, die das neue Interface bekommen soll.
Um nun Samba und Alfresco an zwei unterschiedliche Schnitstellen zu binden, macht man folgendes:
Es soll folgende Zuordnung gelten:
eth0 – 192.168.0.1 – SAMBA
eth0:1 – 192.168.0.2 – ALFRESCO
In der smb.conf fügt man diese Zeilen ein:
interfaces = 192.168.0.1/255.255.255.0
bind interfaces only = yes
In der /opt/Alfresco/tomcat/webapps/alfresco/WEB-INF/classes/alfresco/file-servers.xml
<bindto>192.168.0.2</bindto>
Die restliche Konfiguration erfolgt per Handbuch.
Ab sofort sollten beide Programme auf unterschiedlichen Schnittstellen lauschen.
Entry Filed under: Software. Schlagworte: alfresco, linux, samba, ubuntu.
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