Archive for Mai 2008

CocaCola Zero vs CocaCola light

Urgh.. ich muss mir dringend den Mund ausspülen gehen. Ich habe den Fehler gemacht CocaCola light zu trinken.

Das Zeug schmeckt ja als würde man eine Packung TicTacs, Gummibärchen und Mentos gleichzeitig im Mund zerkauen.

Warum bin ich so leichtsinnig? Nun, $FASTFOOD_FILIALE hat keine CocaCola Zero im Angebot….

Nun gut, dann eben die echte CocaCola.

Add comment 29. Mai 2008

Mythtv mit Multirec-Support

Schön! Die neue Mythtv-Version (0.21) unterstützt jetzt auch das gleichzeitige Aufnehmen von verschiedenen Sendern (wenn diese auf dem gleichen Transponder ausgestrahlt werden) auf einer TV-Karte. Genannt Multirec.

Zum Beispiel kann man jetzt Pro7 und Sat.1 mit nur einer TV-Karte gleichzeitig aufnehmen. Das ganze funktioniert logischerweise nur für DVB. Im Falle von DVB-C und DVB-T kann man davon ausgehen das Sender der gleichen Programmgruppe, also etwa Pro7Sat.1 auf dem gleichen Transponder ausgestrahlt werden.

Die Version 0.21 ist in der aktuellen Ubuntu/Mythbuntu 8.04 enthalten.

Add comment 29. Mai 2008

Crypt Chip – Ich dachte das war klar

Ähm.. ich dachte das war klar

Evtl. sollten die Jungs bei gulli.com mal ihre eigenen Quellen lesen, die Info stand genau einen Link entfernt. Oo

Add comment 29. Mai 2008

Denglisch, Nuscheln und andere Sprachbarrieren

German Joys stellt gerade fest, dass Deutsche englische Worte nicht verstehen, wenn man sie englisch ausspricht.

Sprachbarriere mal anders herum. :)

Hmm.. muss ich morgen mal ausprobieren und morgen bei Subways ein ‘Italian Bi Äm Ti ‘ bestellen.

Wobei, man könnte ja den Deal machen, dass wir anfangen englische Wörter englisch auszusprechen, wenn es die Amerikaner im Gegenzug mit den Deutschen Wörtern gleich tun. Ich sage nur ‘uber‘ (Nein, das Ü fehlt nicht.)

Zur Ehrenrettung der Nicht-Muttersprachler muss ich allerdings sagen, dass man von solchen Aussprachen auch unvorbereitet getroffen wird. :eek:

Abgesehen davon dürfte ein Großteil der Deutschen die Englischsprechern in der Schule eher die britische „Oxford“-Aussprache eingetrichtert bekommen haben bzw. diese auf den „tollen“ Sprachlernkassetten gehört haben, als das nordamerikanische Kauderwelsch.

Wer auch nur annähernd versteht was die auf CNN (um mal eine legale und weit verbreitete Möglichkeit zu nennen) von einem wollen, hebe bitte die Hand. Ich muss mir mal erklären lassen, warum die Moderatoren da so sprechen. Mir ist es bisher in keiner Fernsehserie gelungen jemanden auszumachen, der SO spricht. Da müsste es doch irgendeine Überschneidung geben, so wegen gleiches Medium und so. :?

Wobei, das eigene (mein) Spracherkennungsvermögen durch das Schauen von englischsprachigen Serien im Originalton sich doch verbessert.

House, Rom und Co. kann ich mittlerweile in der Regel flüssig folgen, dafür versteh ich den Bullen von Tölz immer noch nicht. :mrgreen:

Add comment 29. Mai 2008

Ubuntu 8.04 – cryptsetup bug

Beim upgraden auf Ubuntu 8.04 ist mir bei einem Server heute in Problem aufgetreten.

Das System nutzt Festplattenverschlüsselung mittels cryptsetup.

Leider bootete der Rechner nach dem Neustart gar nicht mehr, sondern blieb mit dieser Meldung stehen:

„cryptsetup: source device /dev/hda2 not found“

Dieser Fehler tritt anscheinend nicht nur bei mir auf.

Eine Lösung ist momentan nicht bekannt, nur ein Workaround:

Nach einiger Zeit startet die Busybox. In dieser kann man die verschlüsselte Root-Partition laden:

crytsetup luksOpen /dev/hda2 cryptroot

Danach mit

exit

die Shell verlassen.

Der Rechner sollte nun normal booten.

UPDATE:

Ein

cp /usr/share/initramfs-tools/hooks/cryptroot /etc/initramfs-tools/hooks/cryptroot
cp /usr/share/initramfs-tools/scripts/local-top/cryptroot /etc/initramfs-tools/scripts/local-top/cryptroot

update-initramfs -u

hat bei mir den Fehler behoben.

4 comments 28. Mai 2008

Emil32 sucht Erna29

Hmm.. gerade folgende SMS bekommen:

hi erna29 fds msgm plz lg emil32

Ich vermute ja, dass sich der Absender bei der Eingabe der Rufnummer vertippt hat. Aber ich habe keine Ahnung, was der von mir will.

Es juckt mich ja in den Fingern ‘Erna tot, hier Bernd’ zu antworten.

Achja, die Nachricht oben enthielt keine Leerzeichen, ich hab die jetzt mal so getrennt wie es mir sinnvoll erschien. :roll:

Add comment 28. Mai 2008

Dexter?

Ähm… muss ich mir jetzt Gedanken machen?

2 comments 28. Mai 2008

GVU fühlt sich im Stich gelassen.

Ach die arme GVU beklagt mangelnde Zusammenarbeit der Provider. Soll ich mal eine Tüte Mitleid aufmachen?

‘Man erwarte (sic!) konstruktive Vorschläge von Seiten der Provider’, so Christian Sommer, Lobbyist, gegenüber heise online.

Irgendwie weiß ich jetzt nicht ob ich diesen Smilie :shock: oder diesen Smilie :lol: nutzen soll.

Ist ja klar, dass es die Aufgabe der Provider ist, die Probleme anderer zu lösen. :roll:

Irgendwie hält sich mein Mitgefühl für diese Bande von Wegelagerern in Grenzen. Diese Furunkel der Gesellschaft die, Menschen verachtende Werbespots gesendet haben, sich ein in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen Auskunftsanspruch der ergaunert erlobbyt haben und sich die Funktion von Ermittlungsbehörden anmaßen. Ich habe das vollste Verständnis, dass die Provider eure Arbeit nicht für euch erledigen und das auch noch unentgeltlich.

Ich hab da noch eine abschließende Idee. Raubkopien entstehen nicht ohne Strom. Ergo, soll die GVU doch mal die Stromerzeuger fragen, evtl. haben die ja Ideen. Z.B. könnte nach dreimaligem illegalem Download der Strom gekappt werden. :mrgreen:

Geht verrecken, ihr Pestbeulen der Gesellschaft!

Add comment 26. Mai 2008

Crypto Chip für Spiele – Die Suche des Heiligen Grals

Die Spieleindustrie sucht eine Möglichkeit Schwarzkopien ein für alle mal zu unterbinden – mittels eines Chips auf dem Motherboard. Während auf den gängigen Konsolen ein funktionierender Kopierschutz längst Usus ist und sich nur durch (zumindest theoretisch) Hardware-Eingriffe umgehen lassen, fehlt dies auf den PC-Plattformen noch völlig.

Das macht PCs zu dem natürliche Problemkind der Spieleindustrie. Während man natürlich den Markt der PC-Spieler nicht verlieren möchte, indem man z.B. komplett auf Konsolen umschwenkt, ist es verständlich dass man auch nicht tatenlos zusehen möchte, wie Kopierschutz nach Kopierschutz geknackt wird.

Daher scheint man jetzt über die nächste Stufe im Wettrüsten mit den Warez-Gruppen nachzudenken.

In den Augen der Industrie geht es anscheinend auch weniger um den Markt Europa / USA als um den Markt Indien / China.

Überlegungen auf den PCs eine Art Kontrollinstanz, die über das Ausführen und Nichtausführen von Programmen wacht, die in der Hardware verankert ist, sind nicht neu. Intel hat es mit TPM und TET (ein Teil des Trusted Computing Konzepts) bereits geschafft dieses Konzept in einem Teil der neuen CPUs zu integrieren (Die CPUs mit Trusted Execution Technology).

Genau diese Chips sollen nun nach den Überlegungen der Industrie genutzt werden.

Aus technischer Sicht ergibt dieses Vorgehen tatsächlich Sinn. Während die Musik und Filmindustrie mit dem Einsatz von DRM-Maßnahmen in letzter Zeit immer auf die Nase gefallen sind, könnte die Spieleindustrie mit dem Einsatz von solcher Hardwareverknüpfung tatsächlich Erfolg haben.

Da die Zielgruppe der Spieleindustrie seit jeher eher die neuste Hardware hat, ist es hier tatsächlich nur eine Frage der Zeit, ab wann der Verteilungsgrad den Punkt erreicht hat dass man gefahrlos sagen kann ‘TPM ist Pflicht’. Anders als im Falle der Filmindustrie, die mit Blueray gerade erst lernen musste, dass man auf einem (regulären) PC seinen Schlüssel nicht verstecken kann, ist es mit den TPM-Chips tatsächlich möglich eine funktionierende Verschlüsselungskette zu benutzen.

Schwarzkopien bald also Geschichte? Nun, bis der Großteil der Nutzer einen Core2Duo hat braucht man sich wohl keine Gedanken machen. Wenn es soweit ist, sehen wir weiter.

Sollte sich die Verbreitung von Trusted Computing Plattformen weiter durchsetzen

Ich stehe einem solchen Vorhaben geteilter Meinung gegenüber. Wenn ich mich natürlich auf der einen Seite freue, dass in einem solchen Fall der ganze Wust der verschiedenen installierten Kopierschutzsysteme, die sich auch noch gegenseitig behindern, verringern würde habe ich doch bedenken was sich die Rechtsverdreher von EA und Konsorten dann an EULAs erfinden. Z.B. wäre somit erstmals die tatsächliche Bindung eines Spiels an einen PC möglich. (‘Wie? Sie haben einen neuen PC gekauft, natürlich müssen sie alle Spiele nochmal kaufen..)

Ich glaube irgendwie nicht, dass bei dieser Aktion auch nur etwas annähernd positives herauskommt.

1 comment 26. Mai 2008

Udo Vetter lässt abmahnen – Na und?

Udo Vetter, der Autor des Lawblogs, hat einen anderen „Blogger“ wegen Gebrauchs der von ihm eingetragenen Marke Lawblog abgemahnt.

Vetter hat nach eigenen Angaben erst eine ‘freundliche’ Mail geschrieben, dann aufgrund der (wohl unbefriedigenden) Antwort abmahnen lassen.

Gut beim bösen Wort Abmahnungen schrillen bei mir natürlich auch erstmal die Alarmglocken, bzw. hüpfte in diesem Fall meine Augenbraue nach oben, aber bevor man die ‘Wie kann er nur?’-Keule rausholt sollte man sich vielleicht ein oder zwei Dinge vor Augen führen:

  • Grundsätzlich muss eine Marke genutzt werden, das bedeutet auch eine Verteidigung gegen andere. Sonst verfällt die Marke. (siehe Wikipedia)
  • Bei dem Abgemahnten handelt es sich keineswegs um einen privaten Blogger bzw. einen Blogger nach meinem Verständnis, aka einer Einzelperson bzw. Gruppe ohne finanziellem Interesse, sondern um eine Firma. Die wird dieses Blog nicht aus reiner Nächstenliebe ins Netz stellt sondern, wie vermutlich auch Vetter zu einem gewissen Grad, aus finanziellem Interesse.
    Die abgemahnte Seite bietet Einträge auf ihrer Seite (einem Anwaltsverzeichnis) für läppische 14,99 € pro Monat an. Aus meiner Sicht ist es eine durch-und-durch kommerzielle Seite, die das Thema Bloggen nur zur Werbung nutzt.
  • Abmahnungen sind, wenn auch ihr Name mittlerweile irgendwo in der Nähe von Wegelagerei gelandet ist, ein normales Mittel im Rechtsverkehr. Gerade zwischen zwei nicht privaten Anbietern.
  • Vetter hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, das „Law Blog“ als Marke eingetragen ist. (Steht im Impressum) Selbst wenn sie nur im Markenregister veröffentlicht wäre, hätte ich kein Mitleid.
    Eine Firma, die gerne mit dem Thema Blog Umsatz generieren möchte, hat sich nun mal an geltendes Recht zu halten und dazu gehört insbesondere das Markenrecht. Ich würde ja zu gerne mal sehen was die Firma proxiss (Die Firma hinter dem Blog) macht, wenn ich ein Blog mit dem Namen proxis-Blog starte. Wer, als Firma, so einen Anfängerfehler begeht hat irgendwo seine Hausaufgaben nicht gemacht.

Aus meiner Sicht ist Vetter in diesem Fall nicht wirklich was vorzuwerfen. Säße auf der anderen Seite ein kleiner Privatblogger, dann würde ich vielleicht anders reagieren. Aber gerade als Firma sollte man auf solche Standardsachen achten, insbesondere im „law“-Feld.

Was mich aber viel mehr interessiert ist, ob nicht der Begriff „law blog“ evtl. ein Gattungsbegriff ist. Ist er nämlich meiner Meinung nach, aber Ich studiere ja auch Informatik, nicht Jura. Daher hätte die Firma proxiss evtl. die Marke anfechten sollen. Keine Ahnung wie das genau geht. Nochmal, Informatik, nicht Jura. :)

10 comments 23. Mai 2008

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