Warum man nicht alles von sich veröffentlichen sollte
28. Februar 2008
Ein eindrucksvolles Beispiel, warum einem, in den eigenen Augen harmlose, Bilder zum Verhängnis werden können, liefert gerade StudiVZ.
Ich gebe offen zu, dass ich StudiVZ, Facebook und Konsorten verachte und eigentlich jedem Nutzer eine Ausgabe von 1984 zukommen lassen wollen würde.
Aber, das Tolle an diesen Unternehmen ist, dass ihre Handlungen nach einiger Zeit sich für sich selbst sprechen.
Was habe ich mir schon den Mund fusselig geredet, wenn es um die Gefahren beim Online-Exhibitionismus geht. Aber, hey, ich muss mir nächstes ml nicht mehr die Mühe machen und den Konjunktiv benutzen. Nächstes mal nenne ich einfach diesen konkreten Fall bei StudiVZ, wenn mich jemand fragt warum ich etwas dagegen habe auf einem Bild bei StudiVZ/$CommunitySite zu erscheinen.
In diesem Sinne, Danke StudiVZ.
Entry Filed under: Menschen, Netzfundstücke. Schlagworte: Überwachung, stduivz.
2 Comments Add your own
Leave a Comment
Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback this post | Subscribe to the comments via RSS Feed
1.
derfototim | 29. Februar 2008 at 17:27
Hehe… sehr richtig.
Wie offenherzig sich manchereiner auf diversen Plattformen gibt, ist schon erschreckend. Ich bin selber bei einigen angemeldet – aber ich weiß zumindest, dass man mir daraus keinen Strick drehen kann. hehe…
2.
nambulous | 29. Februar 2008 at 18:15
Das Konjunktiv gilt für manche Bereiche sowieso schon nicht mehr, da es in einigen Feldern längst Standard geworden ist, Nutzen aus Social Networking zu ziehen. In manchen Ländern sprechen Personalchefs schon offen davon, einen Abgleich von Bewerbern mit allen großen Plattformen zu machen. Geheimdienste finanzieren Projekte deren Ziel Data-Mining in solchen Netzwerken ist…